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Ehrung in Karlsruhe

Werkrealschüler der Schönbornschule werden für ihr großes Engagement geehrt

Aufgrund des großen Erfolgs der Aktion  „Mitmachen Ehrensache – Jobben für einen guten  Zweck“ und des begeisterten Engagement der Jugendlichen in ganz Baden Württemberg fand am 1.April 2014 im Jubez in Karlsruhe eine Dankesfeier für alle beteiligten Schulen statt.

 

Beim letzten Aktionstag, am 5.Dezember 2013, nahmen insgesamt 1236 Jugendliche aus mehr als 50 Schulen aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe an dem Projekt teil. Diese erarbeiteten knapp 30541,25 Euro für den guten Zweck, die mehreren sozial-karitativen Projekten zugute kommen.

 

Eine besondere Einladung für diese Veranstaltung erhielt die Schönbornschule Karlsdorf-Neuthard. Unseren Werkrealschülern gelang es als einziger Schule vollbeschäftigt in den Aktionstag zu gehen, um Geld für die Dr. Bernhard Huber – Stiftung zum Bau eines Brunnens in einem Waisenhaus in Swaziland/Südafrika, zu verdienen. Dafür wurden unsere Schüler bei der Dankesfeier besonders geehrt und erhielten vom Ersten Landtagsbeamten Herrn Knut Bühler einen Geldpreis überreicht. Beide neunten Klassen kamen mit ihren Lehrern zu der Veranstaltung nach Karlsruhe. Besonders erfreulich war, dass auch unsere Schulleiterin Frau Freimuth und unser Bürgermeister Herr Weigt den Weg ins Jubez fanden, um unseren Aktivisten ihre Ehre zu erweisen.

 

Unsere Schülersprecher Büsra Öztekin und Manuel Storck nahmen  den Preis voller Stolz entgegen. Manuel bedankte sich im Namen der Schüler bei allen Unterstützern der Aktion.  

 

Die Vollbeschäftigung war nur möglich, weil einerseits unsere Kinder sehr aktiv bei der Jobsuche waren und dabei viel Unterstützung durch ihre Lehrer hatten. Andererseits ist eine Vollbeschäftigung ohne die große Bereitschaft unserer örtlichen Betriebe nicht möglich. Ein ganz großer Dank muss jedoch an die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard mit unserem Bürgermeister Sven Weigt gehen, der uns seit Jahren vorbildlich an diesem Aktionstag unterstützt. So erhielten auch in diesem Jahr alle Kinder, die selbst keinen Job finden konnten eine Arbeitsstelle bei der Gemeinde. Außerdem wurden unsere fünften und sechsten Klassen in Gruppenprojekten von der Gemeinde unterstützt und bezahlt.

An solchen Beispielen sieht man sehr deutlich wie groß das Engagement und der Zusammenhalt der „Schönbornfamilie“ ist. Wie der Aktionstag in der Zukunft ablaufen soll ist sehr ungewiss. Durch die veränderte Schulwelt in den nächsten Jahren werden uns vermutlich solche Aktionen genommen, die für das Zusammenleben in einer Gemeinde und die Entwicklung der Sozialkompetenz unserer Kinder doch so wichtig sind. (Peter Frey)